Workshops

  • Workshop 1: Alterspolitiken und öffentliche Aufgaben von Älteren

Kurzbeschreibung:
Welche Formen des Lernens und welche neuen Aufgaben eignen sich zur Selbstverwirklichung und zur sozialen Integration Älterer (späte Erwerbstätigkeit, Ehrenamt, Hobbies, Sport)? Wie kann die Politik diese Prozesse unterstützen?

Impulsvortrag:
Dr. Regina Claussen, Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Abt. 3: Ältere Menschen, Ref. 303 Z: Aktives Alter, Partizipation, Zusammenhalt der Gesellschaft

Leitung:
Prof. Dr. Birgit Pfau-Effinger, Centrum für Globalisierung und Governance, Universität Hamburg

 



  • Workshop 2: Gesellschaftliche Bedeutung Älterer für Wissenschaft - Wissenstransfer in Gesellschaft

Kurzbeschreibung:
Wissenstransfer als neues Ehrenamt für Ältere? Das intellektuelle Potential Älterer zur Gestaltung der Zukunft nutzen? Wissen weitergeben (Freiwilligenbörse) für Gesellschaft, Universitäten und Kommunen, damit Wissen nicht in Rente geht? Ältere als Vermittlung zwischen Wissenschaft und Praxis? "Jugend forscht" - "Alter forscht"?

Impulsvortrag:
Dr. Daniel Meynen, wissenschaftlicher Berater von EFOS und Deniss

Leitung:
Prof. Dr. Erich H. Witte, Leiter des Lehrstuhls Sozialpsychologie, Universität Hamburg

 


 

  • Workshop 3: Europäische Lern-, Lehr - und Forschungsprojekte Älterer

Kurzbeschreibung:
Was können Ältere in Europa voneinander lernen? Welche Austauschmöglichkeiten gibt es? Partizipation, soziale Inklusion und Älterwerden in Europa ? Beispiele erfolgreicher Projekte und Partnerschaften und ihre nachhaltige Wirkung in der Praxis.

Impulsvortrag:
Peter Hug, Vizepräsident der EFOS, Europäische Vereinigung Älterer Studierender an den Universitäten

Leitung:
Gabriele Wesemann, Förderkreis des Kontaktstudium für ältere Erwachsene im Unitrain-Verein für wissenschaftliche Weiterbildung e.V. 

Kurzstatements:
"Lebensbegleitendes Lernen für Aktives Altern" an den Universitäten der europäischen Partnerstädte von Hamburg:

  • Dresden: Eveline Rudolph, Geschäftsführendes Mitglied der Dresdner Seniorenakademie Wissenschaft und Kunst e.V.
  • Prag: Dr. Martin Solc, Leiter des Projekts "Universität im 3. Lebensalter" der Karls-Universität in Prag
  • Marseille: Prof. Philippe Cassuto, Coordinateur Académique et Régional de la Formation Continue das l`Enseignement Supérieur Université den Provence (Aix-Marseille)
  • Hamburg: Karin Pauls/Stefanie Woll, Kontaktstudium für ältere Erwachsene, Universität Hamburg



  • Workshop 4: Intergenerationelles Lernen im Hochschulwesen

 

Kurzbeschreibung:
Hochschule als Bildungshaus für alle Generationen? Lernen im intergenerationellen Dialog? Universitäre Lernangebote für intergenerationelles Lernen in und für die Gesellschaft?

Impulsvortrag:
Dr. Andrea Waxenegger, Leiterin des Zenrums für Weiterbildung der Karl-Franzens-Universität Graz

Posterpräsentation zu Beispielen Intergenerationellen Lernens u.A.:
  • Projekt der Senioren Akademie Groningen, in dem unter Mitwirkung von Seniorstudierenden naturwissenschaftliche Experimente für Volksschüler zusammengestellt wurden, die jetzt in einem Bus installiert sind und von Schule zu Schule gebracht werden. Die Seniorstudierenden begleiten den Bus und helfen den Schülern bei der Ausführung der Experimente.
  • Eine Präsentation der Arbeitsgruppe älterer Studierender der Universität Wien (Herta Spitaler) über die Auswertung eines Fragebogens zum Thema Literatur, der an Wiener Schulen verteilt wurde.
  • Frau Ingrid Dummer, Moderation der VECU-Arbeitsgruppe der älteren Kontakt-Studierenden der Universität Kiel, stellt am Beispiel einer Fragebogenaktion zum Thema "Traditionen und Bräuche im Kieler Raum" die erfolgreiche Zusammenarbeit mit Schülerinnen und Schüler eines Kieler Gymnasiums sowie jungen Studierenden und Seniorstudierenden vor.
Leitung:
em. Prof. Dr. Dr.h.c. Wilfried Hartmann, Fachbereich Erziehungswissenschaft und ehem. Vizepräsident der Universität Hamburg



  • Workshop 5: Institutionelle Einbindung Älterer in Hochschulbildung und Forschung

Kurzbeschreibung:
Bedarf das Kontakt-/Seniorenstudium einer eigenen Fakultät mit eigenem Lehrkörper? Kann es sich selbst organisieren und verwalten? Gibt es Stufen der Integration in die Hochschulen als Verein, Stiftung, GmbH? Zweck und Bedarf einer eigenständigen Hochschule für die ältere Generation? Formen und Inhalte des Grundstudiums im Alter, Formen des interdisziplinären Studiums, Qualität in der Weiterbildung für Lebensbegleitendes Lernen? Weiterbildungsfinanzierung für Lebensbegleitendes Lernen?

1. Impulsvortrag:
Dr. Beate Hörr, Leiterin des Zentrums für wissenschaftliche Weiterbildung der Johannes Gutenberg-Universität Mainz

2. Impulsvortrag:
Dr. Karl-Heinz Höfken, Sprecher von DENISS - Deutsches Netzwerk der Interessenvertretungen der Senior-Studierenden + Beispiele von Seniorstudierendenangeboten und deren Einbindung in Universitäten

Leitung:
Wolfgang Poppelbaum, Sprecher der Interessenvertretung der Kontaktstudierenden an der Universität Hamburg

 

http://www.contoo.de/en_US/congress/webpage/id/104/c_cult/de_DE/print/1